Der unheimliche Mönch hat am 9. November Premiere

Mörderisch-gruselig geht es ab dem 9. November im Gemeindezentrum von Mittelneufnach zu: die Theaterfreunde der Staudengemeinde haben sich für ihre neue Spielzeit einen Klassiker aus der Feder von „Krimikönig“ Edgar Wallace vorgenommen: „Der unheimliche Mönch“ treibt auf der Bühne sein Unwesen. Die spektakuläre Komödie mit ihrer schaurigen Gänsehaut-Dramatik ist so recht nach dem Geschmack der Mittelneufnacher Hobbymimen, können sie mit dem Regietrick des Theaters im Theater doch ihre Spielfreude nach Herzenslust ausleben und ihrem Spielwitz – garniert mit viel Situationskomik – einen ganzen Abend lang freien Lauf lassen.

Treffende Parodien, allerlei komödiantische Gags und eine gehörige Portion Slapstick: diese Mischung, da sind sich Spielleiter Gottfried Wenger und seine Theaterfreunde einig, trifft sicher wieder den Humor und die Lachmuskeln des Mittelneufnacher (Stamm-)Publikums. Nicht weniger als 13 Mitwirkende sind dafür aufgeboten. Zum Ensemble der Mittelneufnacher Theaterfreunde gehören Heidi Happacher, Kathi Wenger, Verena Kneipp, Anna Weber, Magdalena Müller, Jürgen Baur, Kurt Reiser, Winfried Egger, Robert Happacher und Martin Zwerger. Aus der eigenen Jugendabteilung in die Reihen der „Großen“ sind Melanie Egger, Lisa Dietmayer und Julia Mussack gewechselt. Hinter den Kulissen sorgen Elisabeth und Andrea Wenger (Maske), Alexandra Zwerger (Souffleuse), sowie Stefan Happacher und Tim Dietmayer (Technik) für einen reibungslosen Ablauf.

(Staudenbote vom 11.10.2019, Text und Bild: Walter Kleber)

Haben Sie meinen Mann gesehen…?

Die Familie von Herrschershausen sucht verzweifelt nach Ansgar, dem Baron von Herrschershausen. Seine Frau, Lukretia, ist außer sich vor Sorge und auch das Hausmädchen Sophia vermisst den freundlichen Baron. Selbst der Butler Johann wundert sich über das plötzliche Verschwinden, nur die Tanten Restituta uns Honoria  vermuten Dietmar Knör, den Verwalter und Vertrauten der Baronin,  hinter dem Verschwinden ihres Neffen. Ansgar selbst, der alles leibhaftig verfolgt versteht die ganze Aufruhr nicht. Vor allem nicht, wieso ihn niemand sieht und hört…

Seit Januar probt das Jugendtheater Mittelneufnach unter der Regie von Rebecca Zwerger mit Hilfe von Lisa Dietmayer und Salomo Michelfeier das Stück von Christine Steinwasser. Bestehend aus 10 Theaterspielern  zwischen 11 und 16 Jahren spielt die Gruppe für Sie eine Kriminalkomödie mit mystischem Faktor, die sowohl für Kinder ab 6 Jahren, Jugendliche und Erwachsene Spannung, Aufregung und einen schönen Nachmittag bietet. Für ihr leibliches Wohl ist in Form von Kuchen, Snacks und Getränken ebenfalls gesorgt.

Die Spieltermine im Gemeindezentrum sind:
Samstag, 25. Mai 18:30 Uhr
Sonntag, 26. Mai 14:30 Uhr
Samstag, 01. Juni 18:30 Uhr
Sonntag, 02. Juni 14:30 Uhr

Hexenschuss – sehen Sie selbst!

Wir laden Sie herzlich ein sich noch einmal unser Stück “Hexenschuß” anzusehen. Viel Spaß!

Hexenschuss – Impressionen einer Probe

Mit viel Elan und (Körper-)Einsatz laufen die Proben zum diesjährigen Stück “Hexenschuss”. Wie immer wird fleißig und ernsthaft geprobt, der Probenspaß bleibt aber niemals auf der Strecke. Folgende Bilder geben Ihnen einen ersten Eindruck, wie wie viel Eifer sich unsere Darsteller vorbereiten. Viel Spaß, wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Hexenschuss – eine Farce von John Graham

Schon seit Wochen geht es auf der Probenbühne im Gemeindezentrum drunter und drüber, gilt es doch, mit der englischen Farce „Hexenschuss“ (im Original „A Slip oft he Disc“) an die turbulenten Erfolge der vergangenen Jahre anzuknüpfen. Die Handlung, die sich der Autor John Graham ausgedacht hat, ist so recht nach unserem Geschmack: eine Hochgeschwindigkeits-Boulevardkomödie. Beim diesjährigen „Hexenschuss“ dürfen sich die Zuschauer wieder auf ein Feuerwerk an Verwirrungen, Missverständnissen und Verwechslungen freuen, auf ein Stakkato scharfzüngiger Dialoge und treffender Pointen im Minuten-, ach was – im Sekundentakt.

Der stets um sein tadelloses Saubermann-Image besorgte BBC-Fernsehprediger Peter Raven wird in der Badewanne jäh von einem schmerzhaften Hexenschuss überwältigt. Dies wäre an sich kein allzu großes Malheur, wenn die Badewanne im ehelichen Badezimmer – und dummerweise nicht in der Wohnung seiner Geliebten Sally stünde … Um sein erfolgreich aufgebautes Image als TV-Gutmensch zu wahren, wird schon die Auswahl des Notarztes zu einer heiklen Angelegenheit, die trotz unsäglicher Schmerzen gut durchdacht sein will. Als in dieser peinlichen Situation plötzlich Sallys Ehemann und weitere unerwartete Besucher auftauchen, ist guter Rat teuer, die Katastrophe nimmt unaufhaltsam Fahrt auf. Beim Versuch, die Existenz und Identität des unfreiwilligen Patienten in ihrer Badewanne zu vertuschen, verheddert sich Sally heillos in einem Gewirr aus Notlügen und Ausreden, Verdrehungen und Verwicklungen. Da trifft es sich nur zu gut, dass der blinde Klavierstimmer Mr. Phips nicht sehen kann. Hören tut er aber umso besser…

Zum Ensemble der Mittelneufnacher Hexenschuss-Farce gehören Verena Kneipp, Heidi Happacher, Martin Zwerger, Robert Happacher und Kurt Reiser. Erstmals auf der „großen“ Bühne stehen Magdalena Müller und Rebecca Zwerger, die schon in der Jugendgruppe und im Schultheater ihre ersten Theatererfahrungen gesammelt haben.

Geplant sind sechs Vostellungen, Premiere ist am 10. November um 19.30 Uhr im Gemeindezentrum. Die weiteren Spieltermine: 

  • Sonntag, 11. November, 14.30 Uhr – mit Kaffee und Kuchen
  • Samstag, 17. November, 19.30 Uhr
  • Sonntag, 18. November, 19.30 Uhr
  • Sonntag, 25. November, 19.30 Uhr
  • Samstag, 1. Dezember, 19.30 Uhr

Vor den Aufführungen und in der Pause gibt es Getränke und Sandwiches. 

Der Eintritt kostet wieder sieben Euro, telefonische Kartenreservierungen sind möglich unter (08262) 510 bei Familie Wenger, wochentags zwischen 18 und 20 Uhr, sowie direkt hier auf unserer Internetseite.

(Vielen Dank für Text und Bild an Walter Kleber)

Ferienprogramm 2018: Olympiade

In diesem Jahr gab es zum Ferienprogramm endlich wieder eine Olypmpiade! 25 Kinder und Jugendliche haben sich beteiligt und mit viel Spaß und Elan – trotz der großen Hitze – alle 12 Spielstationen mit Bravour durchlaufen. Mal brauchte man Geschick und Geduld, mal ging es um Schnelligkeit. Nach dem Durchlauf gab es eine verdiente Brotzeit und bei der Siegerehrung für jeden eine Urkunde sowie ein Eis – bei uns gibt es nur Gewinner!!!

Vielen Dank an alle Helfer, v.a. die Theaterjugend, die sehr engagiert die einzelnen Stationen betreut hat.

Die Theater-Jugend präsentiert ihr neues Stück: Chaos im Märchenland

Die Schwestern Emma und Luna finden in ihrem neuen Haus ein altes Märchenbuch. Als sie eine der Geschichten lesen, bemerken sie, dass sie in verschiedene Märchen eintauchen und den Verlauf ändern können.
Ob sie damit allen Märchenfiguren einen Gefallen tun, können die Zuschauer im neuen Stück des Jugendtheaters herausfinden.

Unter der Regie von Daniela Bierla und Rebecca Zwerger haben unsere Jugendlichen ein unterhaltsames und lustiges Theaterstück für Sie einstudiert.

Gespielt wird am

  • Samstag, 23. Juni 18:00 Uhr (mit Brotzeit & Getränken)
  • Sonntag, 24. Juni 14.30 Uhr (mit Kaffee & Kuchen)

im Gemeindezentrum Mittelneufnach.
Der Eintritt ist frei. Über eine Spende für unsere Jugendarbeit freuen wir uns.

Der Einlass ist eine Stunde vor Vorstellungsbeginn.
Gerne können Sie vorab Plätze reservieren unter Telefon 08262 / 510 (Fam. Wenger).

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Tom, Dick & Harry auf YouTube

Hat Ihnen unser Theaterstück “Tom, Dick & Harry” aus dem letzten Jahr gefallen? Waren Sie verhindert und konnten nicht in den Genuß der Aufführungen kommen? Würden Sie das Erlebnis gerne Ihren Freunden weitergeben?

Dann haben wir was für Sie! Ab sofort finden Sie die komplette Aufzeichnung unseres Stückes auf unserem brandneuen YouTube Kanal. Viel Spaß beim Ansehen!



In rasender Geschwindigkeit auf den Abgrund zu: Theaterfreunde Mittelneufnach halten mit der Farce „Tom, Dick und Harry“ das Publikum in Atem

Mit einem Premierenabend, der den Mitwirkenden und dem begeisterten Publikum gleichermaßen alles abverlangte, sind die Theaterfreunde Mittelneufnach am Wochenende im voll besetzten Saal des Gemeindezentrums in ihre neue Spielzeit gestartet. Im Hochgeschwindigkeitstempo raste das Ensemble der Staudenbühne unter der bewährten Spielleitung von Gottfried Wenger zweieinhalb Stunden lang durch die Farce „Tom, Dick und Harry“ aus der Komödienfeder des britischen Vater-Sohn-Autorenduos Ray und Michael Cooney. Die Zuschauer fühlten sich wie Passagiere in einem außer Kontrolle geratenen, unaufhaltsam auf einen Abgrund zu fahrenden Schnellzug, die unausweichliche Katastrophe klar vor Augen. Nur dass die von Szene zu Szene immer mehr Fahrt aufnehmende Geschichte nicht im Schnellzug spielt, sondern in einem biederen Vorort-Mietshaus im Londoner Stadtteil Kennington. Das Publikum bleibt dennoch bis zum Schluss am Ball und goutiert diesen High-Speed des bis in die Nebenrollen perfekt besetzten Ensembles immer wieder mit spontanem Szenenapplaus.

Linda und Tom Kerwood bereiten sich auf einen bedeutenden Tag in ihrem Leben vor: heute soll bei einem Abschlussgespräch mit Mrs. Potter (Caroline Wenger) von der Adoptionsbehörde endlich ihr bis dato unerfüllter Kinderwunsch besiegelt werden. Doch die werdenden Eltern ahnen am Morgen noch nicht, welch haarsträubende Überraschungen dieser lang herbei gesehnte Tag für sie noch bereit halten soll. Martin Zwerger leistet in der Rolle des künftigen Kindsvaters Tom wahre Schwerstarbeit. Über 700 Texteinsätze – Theaterspieler wissen diese Zahl einzuordnen – meistert er in den beiden Akten nahezu ohne Verschnaufpause, dass ihm die Schweißperlen auf der Stirn stehen. Tür auf, Tür zu, Tür auf, Tür zu – so geht es bis zum Schlussvorhang im Dauer-Stakkato. Tom hat alle Hände voll damit zu tun, die sich immer mehr verheddernden Fäden in dem sich unaufhaltsam aufschaukelnden Chaos mühsam in der Hand zu behalten. Der Überblick ist seiner Ehefrau Linda schon längst abhanden gekommen – angesichts immer neuer Hiobsbotschaften, die auf das Ehepaar im Fünf-Minuten-Takt einprasseln. Heidi Happacher gibt die permanent dem plötzlichen Herztod nahe Gattin mit weit aufgerissenen Augen und vor Entrüstung bebender Stimme gewohnt souveränen und bis in den letzten Winkel ihrer Mimik authentisch. Und an Aufregung mangelt es den Eltern in spe wahrlich nicht. Da sind zum einen Toms anstrengende Brüder Dick und Harry (Robert Wenger und Robert Happacher mit einem ähnlichen XXL-Textpensum wie ihr Bühnenbruder), die mit ihren abstrusen, kleinkriminellen Unternehmungen treuherzig-naiv stets auf’s Neue Öl in das immer höher lodernde Feuer gießen. Leichenteile aus der Klinik-Pathologie müssen ebenso rasch versteckt werden wie ein Posten geschmuggelte Zigaretten und Kisten voller Brandy. Und wohin mit zwei illegalen Asylbewerberinnen aus Albanien (Anna Weber und Verena Kneipp), die sich als blinde Passagiere im Familienauto versteckt hatten und jetzt den Haushalt der Kerwoods kräftig aufmischen? Inmitten dieses schier undurchdringlichen Dschungels verspürt das Publikum mit dem überforderten Officer (Winfried Egger) fast ein wenig Mitleid. Immer neue Notlügen – Proben für eine TV-Reality-Show oder der spontan erfundene Unfalltod von Toms Schwiegermutter – knüpfen alsbald ein engmaschiges Netz aus Verwicklungen, in dem sich Tom und seine Brüder heillos verheddern. Erst als am Ende der halbseidene Schleuser Boris (Kurt Reiser) – offensichtlich ein Mitglied der osteuropäischen Mafia- und Zuhälterszene – ins Geschehen eingreift, tut sich nach einem gefährlichen Handgemenge überraschend eine Lösung für alle Turbulenzen auf. Offen bleibt lediglich die Frage, was aus dem Babywunsch von Tom und Linda wird. Doch auch darauf haben die Theaterfreunde Mittelneufnach kurz vor dem langen Schlussapplaus eine Antwort … (vielen Dank an Walter Kleber für den Artikel)

Viel Spaß bei den Proben…

Wieder zeigt sich auch in diesem Jahr: den Grundstein für das Theaterspiel legt man mit viel Fleiß, Engagement, Motivation und……SPASS!!!!
Hier ein paar Eindrücke der jüngsten Probe für das diesjährige Stück.